Samstag, 3. Januar 2015

Traditional


Rückreisemarathon I


03.01.2015
Heute Morgen sind wir noch ein paar Stündchen am Strand und genießen die vorerst letzten Sonnenstrahlen. Um 12.15 Uhr werden wir dann abgeholt und zum Flughafen gebracht. Damit beginnt sozusagen unser Rückreisemarathon, der sich über zwei ganze Tage hinzieht. Da es irgendwie nicht möglich ist, direkt weiterzufliegen, haben wir ja noch eine zusätzliche Nacht in Yangon. Dort kommen wir gegen 15.00 Uhr an und werden von So’s Frau in Empfang genommen und zu unserem  bekannten Hotel gebracht. Morgen früh geht es dann weiter und endlich nach Hause. Von Yangon bis nach Frankfurt werden wir ziemlich genau 24 Stunden unterwegs sein. Da wir in Kuala Lumpur fast 8 Stunden Aufenthalt haben werden, werden wir dort mal in die City rein fahren und uns wenigstens die Petronas Towers ansehen. Und dann geht’s heimwärts! Die Reise war super und sehr abwechslungsreich, aber auch dieses Mal freue ich mich, wieder nach Hause zu kommen! 


Strandleben



02.01.2015
Für heute haben wir einen Schnorchelausflug gebucht. Nach dem Frühstück, direkt am Meer geht es um 8.30 Uhr los. Wir steigen in ein Holzboot, mit dem sich bei uns niemand aufs offene Meer hinausgewagt hätte. Als einer der beiden Jungs anfängt, Wasser aus dem Boot zu schöpfen, finde ich das anfangs schon etwas irritierend, aber als ich merke, dass das bei den anderen Booten, die unterwegs waren, auch gemacht wird, wirkt das witzigerweise eher beruhigend. Schwimmwesten gibt es zwar keine, aber so weit weg sind wir dann doch nicht von irgendeinem Stück Land. Das Schnorcheln selbst ist eher ein Reinfall, es gibt zwar einige bunte Fische, aber die Unterwasserwelt an sich ist eher trist und grau und es sieht hier und da auch nicht ganz so sauber aus. Wir schnorcheln an drei Stationen und dann ist es auch gut, dass wir mittags wieder zurück sind. Wenn man berücksichtigt, dass wir umgerechnet nur jeweils 9 € bezahlt haben, war der Ausflug ok. Den Rest des Strandtages verbringen wir dann mehr oder weniger schlafend auf der Liege und sind total groggy vom Nichtstun. Abends gehen wir wieder alle gemeinsam in ein kleines Restaurant an der Straße. Hier gibt es überall lecker Fisch und Meeresfrüchte. Und das für einen Appel und ein Ei! Ich esse ein Fischfilet (Barracuda – sehr lecker!) und trinke 2 Caipirinha  (!!) und zahle insgesamt keine 6 Euro! Das ist der absolute Hammer! Die Massage am Strand hätte auch nur ca. 9 € gekostet (1 Stunde Ganzkörpermassage), aber leider hatte ich bei der Hitze keine Lust dazu. 




Donnerstag, 1. Januar 2015

Sonne Strand und Meer



31.12.2014
Die Rundreise ist quasi beendet und heute beginnt der entspannte Teil der Reise. Der Flieger geht um 8.00 Uhr, wieder geht es über Heho. Da So uns am Flughafen in Bagan verabschiedet hatte, waren wir kurz etwas ratlos, ob wir nicht vielleicht doch im falschen Flieger sitzen. Aber offenbar hatte er es nur mal wieder vergessen zu erwähnen. Gegen 11.00 Uhr sind wir am Hotel, was direkt am wunderschönen Strand gelegen ist. Da die Zimmer noch nicht bezugsfertig sind, schlüpfen wir schnell in unsere Bikinis und suchen uns eine Liege. Die Temperaturen (ca. 32°C) und das Wasser sind einfach nur herrlich. Nachdem wir die Zimmer bezogen und ein bisschen Wäsche gewaschen haben, geht es für den Rest des Tages an den Strand. Als ich dann gegen 17.00 Uhr zum Duschen aufs Zimmer gehe, muss ich feststellen, dass es kein warmes Wasser gibt. Was aber noch schlimmer ist, das sind die vielen großen roten Ameise, die sich auf Manuelas frisch gewaschener Hose tummeln! Ich sage an der Rezeption Bescheid, aber das Mädel schaut mich erst nur verständnislos an, lächelt und nickt. Obwohl sie offensichtlich kein einziges Wort verstanden hat. Ebenso der Typ, der dann irgendwann mit einer Leiter kommt um das warme Wasser wieder zum Laufen zu bringen. Erfolglos übrigens. Irgendwann kommt dann doch einer, der ein bisschen Englisch versteht und der bietet uns ein anderes Zimmer an. Also müssen wir den ganzen Krempel, der natürlich schon ausgepackt ist, eine Etage höher schleppen. Super! Um 19.00 Uhr gibt es dann ein wunderbares Silvesterbuffet, die Tische und Stühle stehen am Strand, schön eingedeckt, umrahmt von brennenden Fackeln und es gibt ganz viele leckere Sachen, sogar Gambas, und Wein gibt es sogar auch. Und alles für Lau. Das Ambiente ist großartig. Wir spachteln wie die Könige, was schon etwas dekadent ist, da sich am Strand viele Einheimische versammelt haben, die wohl auf das Bühnenprogramm warten. Trotzdem ist es eine schöne Stimmung, zumal hier alles, was übrig bleibt, den Armen zukommt und nicht weggeschmissen wird. Und außerdem wirken diese Menschen entspannt. Glücklich. Sie erwarten nur einen schönen Abend, wie wir. Das Bühnenprogramm ist allerdings dann eher was für sie, für uns (zumindest für den Großteil der Gruppe) ist es gruselig. Zum einen ist diese Folklore sowieso nicht mein Ding, und dann ist der Sound auch wieder völlig übersteuert, so dass es richtig weh tut in den Ohren. Ganz furchtbar. Manuela und ich flüchten dann auch erstmal Richtung Wasser, sinnieren etwas über das ablaufende Jahr und schlendern dann zum nächsten Hotel, die eine Bühne am Strand aufgebaut haben. Dort läuft Livemusik, ebenfalls mit furchtbarem Sound, aber es läuft grad was von Police und allein das ist schon klasse. Wir sagen unseren Leuten Bescheid und tanzen dann ein bisschen. Hier tanzen sonst überwiegend Einheimische, vor allem Jugendliche, die schon einige Drink intus zu haben scheinen. Und ein paar Touris. Bei den Einheimischen fällt auf, dass nur die Männer tanzen, keine einzige Frau. Die stehen alle am Rand und schauen zu. Die Sängerin ist ziemlich schlecht, aber als Alternative bleibt das Marionettentheater und furchtbarer traditioneller Gesang in ohrenbetäubender Lautstärke. Irgendwann ist es dann zwölf. Silvester! Wir kaufen ein Glas teuren Sekt (für zwei Gläser haben wir nicht genug Geld dabei), verteilen den auf zwei Gläser und schauen uns das Feuerwerk an. Da die Jugendlichen sich inzwischen schon fast in Ekstase getanzt haben und wir uns auf Dauer doch ein wenig fehl am Platz vorkommen, verlassen wir diesen Ort und gehen zu unserem Hotel zurück. Dort wird bereits zusammengeräumt, und holen Manuela und ich uns noch ein Bier aus dem Zimmerkühlschrank und setzen uns auf die große Terrasse im ersten Stock und beschließen dort die Silvesternacht.




01.01.2015
Wir haben einen wunderbaren Strandtag!