Donnerstag, 1. Januar 2015

Sonne Strand und Meer



31.12.2014
Die Rundreise ist quasi beendet und heute beginnt der entspannte Teil der Reise. Der Flieger geht um 8.00 Uhr, wieder geht es über Heho. Da So uns am Flughafen in Bagan verabschiedet hatte, waren wir kurz etwas ratlos, ob wir nicht vielleicht doch im falschen Flieger sitzen. Aber offenbar hatte er es nur mal wieder vergessen zu erwähnen. Gegen 11.00 Uhr sind wir am Hotel, was direkt am wunderschönen Strand gelegen ist. Da die Zimmer noch nicht bezugsfertig sind, schlüpfen wir schnell in unsere Bikinis und suchen uns eine Liege. Die Temperaturen (ca. 32°C) und das Wasser sind einfach nur herrlich. Nachdem wir die Zimmer bezogen und ein bisschen Wäsche gewaschen haben, geht es für den Rest des Tages an den Strand. Als ich dann gegen 17.00 Uhr zum Duschen aufs Zimmer gehe, muss ich feststellen, dass es kein warmes Wasser gibt. Was aber noch schlimmer ist, das sind die vielen großen roten Ameise, die sich auf Manuelas frisch gewaschener Hose tummeln! Ich sage an der Rezeption Bescheid, aber das Mädel schaut mich erst nur verständnislos an, lächelt und nickt. Obwohl sie offensichtlich kein einziges Wort verstanden hat. Ebenso der Typ, der dann irgendwann mit einer Leiter kommt um das warme Wasser wieder zum Laufen zu bringen. Erfolglos übrigens. Irgendwann kommt dann doch einer, der ein bisschen Englisch versteht und der bietet uns ein anderes Zimmer an. Also müssen wir den ganzen Krempel, der natürlich schon ausgepackt ist, eine Etage höher schleppen. Super! Um 19.00 Uhr gibt es dann ein wunderbares Silvesterbuffet, die Tische und Stühle stehen am Strand, schön eingedeckt, umrahmt von brennenden Fackeln und es gibt ganz viele leckere Sachen, sogar Gambas, und Wein gibt es sogar auch. Und alles für Lau. Das Ambiente ist großartig. Wir spachteln wie die Könige, was schon etwas dekadent ist, da sich am Strand viele Einheimische versammelt haben, die wohl auf das Bühnenprogramm warten. Trotzdem ist es eine schöne Stimmung, zumal hier alles, was übrig bleibt, den Armen zukommt und nicht weggeschmissen wird. Und außerdem wirken diese Menschen entspannt. Glücklich. Sie erwarten nur einen schönen Abend, wie wir. Das Bühnenprogramm ist allerdings dann eher was für sie, für uns (zumindest für den Großteil der Gruppe) ist es gruselig. Zum einen ist diese Folklore sowieso nicht mein Ding, und dann ist der Sound auch wieder völlig übersteuert, so dass es richtig weh tut in den Ohren. Ganz furchtbar. Manuela und ich flüchten dann auch erstmal Richtung Wasser, sinnieren etwas über das ablaufende Jahr und schlendern dann zum nächsten Hotel, die eine Bühne am Strand aufgebaut haben. Dort läuft Livemusik, ebenfalls mit furchtbarem Sound, aber es läuft grad was von Police und allein das ist schon klasse. Wir sagen unseren Leuten Bescheid und tanzen dann ein bisschen. Hier tanzen sonst überwiegend Einheimische, vor allem Jugendliche, die schon einige Drink intus zu haben scheinen. Und ein paar Touris. Bei den Einheimischen fällt auf, dass nur die Männer tanzen, keine einzige Frau. Die stehen alle am Rand und schauen zu. Die Sängerin ist ziemlich schlecht, aber als Alternative bleibt das Marionettentheater und furchtbarer traditioneller Gesang in ohrenbetäubender Lautstärke. Irgendwann ist es dann zwölf. Silvester! Wir kaufen ein Glas teuren Sekt (für zwei Gläser haben wir nicht genug Geld dabei), verteilen den auf zwei Gläser und schauen uns das Feuerwerk an. Da die Jugendlichen sich inzwischen schon fast in Ekstase getanzt haben und wir uns auf Dauer doch ein wenig fehl am Platz vorkommen, verlassen wir diesen Ort und gehen zu unserem Hotel zurück. Dort wird bereits zusammengeräumt, und holen Manuela und ich uns noch ein Bier aus dem Zimmerkühlschrank und setzen uns auf die große Terrasse im ersten Stock und beschließen dort die Silvesternacht.




01.01.2015
Wir haben einen wunderbaren Strandtag!