Donnerstag, 8. Oktober 2015

Samstag, 3. Januar 2015

Traditional


Rückreisemarathon I


03.01.2015
Heute Morgen sind wir noch ein paar Stündchen am Strand und genießen die vorerst letzten Sonnenstrahlen. Um 12.15 Uhr werden wir dann abgeholt und zum Flughafen gebracht. Damit beginnt sozusagen unser Rückreisemarathon, der sich über zwei ganze Tage hinzieht. Da es irgendwie nicht möglich ist, direkt weiterzufliegen, haben wir ja noch eine zusätzliche Nacht in Yangon. Dort kommen wir gegen 15.00 Uhr an und werden von So’s Frau in Empfang genommen und zu unserem  bekannten Hotel gebracht. Morgen früh geht es dann weiter und endlich nach Hause. Von Yangon bis nach Frankfurt werden wir ziemlich genau 24 Stunden unterwegs sein. Da wir in Kuala Lumpur fast 8 Stunden Aufenthalt haben werden, werden wir dort mal in die City rein fahren und uns wenigstens die Petronas Towers ansehen. Und dann geht’s heimwärts! Die Reise war super und sehr abwechslungsreich, aber auch dieses Mal freue ich mich, wieder nach Hause zu kommen! 


Strandleben



02.01.2015
Für heute haben wir einen Schnorchelausflug gebucht. Nach dem Frühstück, direkt am Meer geht es um 8.30 Uhr los. Wir steigen in ein Holzboot, mit dem sich bei uns niemand aufs offene Meer hinausgewagt hätte. Als einer der beiden Jungs anfängt, Wasser aus dem Boot zu schöpfen, finde ich das anfangs schon etwas irritierend, aber als ich merke, dass das bei den anderen Booten, die unterwegs waren, auch gemacht wird, wirkt das witzigerweise eher beruhigend. Schwimmwesten gibt es zwar keine, aber so weit weg sind wir dann doch nicht von irgendeinem Stück Land. Das Schnorcheln selbst ist eher ein Reinfall, es gibt zwar einige bunte Fische, aber die Unterwasserwelt an sich ist eher trist und grau und es sieht hier und da auch nicht ganz so sauber aus. Wir schnorcheln an drei Stationen und dann ist es auch gut, dass wir mittags wieder zurück sind. Wenn man berücksichtigt, dass wir umgerechnet nur jeweils 9 € bezahlt haben, war der Ausflug ok. Den Rest des Strandtages verbringen wir dann mehr oder weniger schlafend auf der Liege und sind total groggy vom Nichtstun. Abends gehen wir wieder alle gemeinsam in ein kleines Restaurant an der Straße. Hier gibt es überall lecker Fisch und Meeresfrüchte. Und das für einen Appel und ein Ei! Ich esse ein Fischfilet (Barracuda – sehr lecker!) und trinke 2 Caipirinha  (!!) und zahle insgesamt keine 6 Euro! Das ist der absolute Hammer! Die Massage am Strand hätte auch nur ca. 9 € gekostet (1 Stunde Ganzkörpermassage), aber leider hatte ich bei der Hitze keine Lust dazu. 




Donnerstag, 1. Januar 2015

Sonne Strand und Meer



31.12.2014
Die Rundreise ist quasi beendet und heute beginnt der entspannte Teil der Reise. Der Flieger geht um 8.00 Uhr, wieder geht es über Heho. Da So uns am Flughafen in Bagan verabschiedet hatte, waren wir kurz etwas ratlos, ob wir nicht vielleicht doch im falschen Flieger sitzen. Aber offenbar hatte er es nur mal wieder vergessen zu erwähnen. Gegen 11.00 Uhr sind wir am Hotel, was direkt am wunderschönen Strand gelegen ist. Da die Zimmer noch nicht bezugsfertig sind, schlüpfen wir schnell in unsere Bikinis und suchen uns eine Liege. Die Temperaturen (ca. 32°C) und das Wasser sind einfach nur herrlich. Nachdem wir die Zimmer bezogen und ein bisschen Wäsche gewaschen haben, geht es für den Rest des Tages an den Strand. Als ich dann gegen 17.00 Uhr zum Duschen aufs Zimmer gehe, muss ich feststellen, dass es kein warmes Wasser gibt. Was aber noch schlimmer ist, das sind die vielen großen roten Ameise, die sich auf Manuelas frisch gewaschener Hose tummeln! Ich sage an der Rezeption Bescheid, aber das Mädel schaut mich erst nur verständnislos an, lächelt und nickt. Obwohl sie offensichtlich kein einziges Wort verstanden hat. Ebenso der Typ, der dann irgendwann mit einer Leiter kommt um das warme Wasser wieder zum Laufen zu bringen. Erfolglos übrigens. Irgendwann kommt dann doch einer, der ein bisschen Englisch versteht und der bietet uns ein anderes Zimmer an. Also müssen wir den ganzen Krempel, der natürlich schon ausgepackt ist, eine Etage höher schleppen. Super! Um 19.00 Uhr gibt es dann ein wunderbares Silvesterbuffet, die Tische und Stühle stehen am Strand, schön eingedeckt, umrahmt von brennenden Fackeln und es gibt ganz viele leckere Sachen, sogar Gambas, und Wein gibt es sogar auch. Und alles für Lau. Das Ambiente ist großartig. Wir spachteln wie die Könige, was schon etwas dekadent ist, da sich am Strand viele Einheimische versammelt haben, die wohl auf das Bühnenprogramm warten. Trotzdem ist es eine schöne Stimmung, zumal hier alles, was übrig bleibt, den Armen zukommt und nicht weggeschmissen wird. Und außerdem wirken diese Menschen entspannt. Glücklich. Sie erwarten nur einen schönen Abend, wie wir. Das Bühnenprogramm ist allerdings dann eher was für sie, für uns (zumindest für den Großteil der Gruppe) ist es gruselig. Zum einen ist diese Folklore sowieso nicht mein Ding, und dann ist der Sound auch wieder völlig übersteuert, so dass es richtig weh tut in den Ohren. Ganz furchtbar. Manuela und ich flüchten dann auch erstmal Richtung Wasser, sinnieren etwas über das ablaufende Jahr und schlendern dann zum nächsten Hotel, die eine Bühne am Strand aufgebaut haben. Dort läuft Livemusik, ebenfalls mit furchtbarem Sound, aber es läuft grad was von Police und allein das ist schon klasse. Wir sagen unseren Leuten Bescheid und tanzen dann ein bisschen. Hier tanzen sonst überwiegend Einheimische, vor allem Jugendliche, die schon einige Drink intus zu haben scheinen. Und ein paar Touris. Bei den Einheimischen fällt auf, dass nur die Männer tanzen, keine einzige Frau. Die stehen alle am Rand und schauen zu. Die Sängerin ist ziemlich schlecht, aber als Alternative bleibt das Marionettentheater und furchtbarer traditioneller Gesang in ohrenbetäubender Lautstärke. Irgendwann ist es dann zwölf. Silvester! Wir kaufen ein Glas teuren Sekt (für zwei Gläser haben wir nicht genug Geld dabei), verteilen den auf zwei Gläser und schauen uns das Feuerwerk an. Da die Jugendlichen sich inzwischen schon fast in Ekstase getanzt haben und wir uns auf Dauer doch ein wenig fehl am Platz vorkommen, verlassen wir diesen Ort und gehen zu unserem Hotel zurück. Dort wird bereits zusammengeräumt, und holen Manuela und ich uns noch ein Bier aus dem Zimmerkühlschrank und setzen uns auf die große Terrasse im ersten Stock und beschließen dort die Silvesternacht.




01.01.2015
Wir haben einen wunderbaren Strandtag! 



Dienstag, 30. Dezember 2014

Drei Tage abseits der Zivilisation


27.12.2014
Um 8.00 Uhr geht es heute morgen los, so dass wir einigermaßen ausschlafen können. Wir werden mit zwei Kleinbussen abgeholt, wofür wir schon nach kurzen sehr dankbar, da wir laut Reisebeschreibung mit Jeeps in die Berge fahren sollten, das aber wegen dem extremen Staub überall ganz furchtbar geworden wäre. Den ersten Stopp machen wir auf dem Markt in Chauk, über den wir gemeinsam gehen. Das Örtchen finde ich ganz furchtbar, dreckig, staubig, die Menschen wirken schmuddeliger als woanders und es laufen einige bettelnde Kinder herum. Der Mrkt ist aber ganz nett, weil es ein reiner Einheimischenmarkt ist und niemand uns was aufschwatzen will. Der Hammer ist an einer kleinen Kreuzung, wo ein riesiges Schwein auf einem Haufen Müll liegt und genüsslich irgendein Zeug frisst. Ein weiteres kleineres Schwein steht auch noch dahinter. Danach ist die Fahrt ziemlich mühselig, da wir stundenlang über eine ganz schlimme staubige Serpentinenstraße fahren, voller Schlaglöcher und Schottersteine. An manchen Teilen sehen wir wieder jede Menge Straßenbauarbeiter (wieder sehr viele Frauen), die in absoluter Handarbeit (sie legen die groben Steine per Hand wie bei einem Puzzle) die Straße asphaltieren. Allerdings werden wohl noch die Enkel und Urenkel daran arbeiten, wenn man den Fortschritt im Vergleich zur Länge der Straße. Naja, so eiern wir da Kurve um Kurve weiter, und ich hoffe die ganze Zeit, uns möge kein größeres Gefährt entgegen kommen, denn es geht ziemlich steil ab. Die Landschaft wird allerdings immer schöner, um so bergiger es wird, grün bewaldete Bergrücken in alle Richtungen, super schön! Irgendwann kommen wir in eine Talsenke, wo alles mögliche angebaut wird, und dieses Bild der kleinen bunten Felder vor den grünen Bergen ist einfach herrlich! Am späten Mittag fahren wir durch ein Dorf, laut So gar nicht mehr so weit weg von unserer Unterkunft. Wir fahren an einem Restaurant vorbei, wo draußen am staubigen Straßenrand einer in etwa fünf Spülbecken Geschirr spült. Renate meint gerade, dass sie hier nichts essen wollen würde, da das Spülwasser eine ziemliche Brühe ist, da fahren unsere Autos an den Straßenrand und parken. Hier wird unser heutiges Mittagessen eingenommen. Zugegebenermaßen bin ich anfangs echt schockiert, dass wir hier essen sollen, wegen dem Spüler, wegen der Küche und dem Gedanken an die nicht vorhandenen hygienischen Verhältnisse. Innen ist es spartanisch-einfach, es gibt nur eine kalte Cola, der Rest kommt aus dem Schrank. Das Essen ist wieder burmesisch, mit vielen Kleinigkeiten, die auf den Tisch gestellt werden, Hähnchen, Hirsch und Rind, Gemüse, Linsen, scharfe Soße und wirklich schmackhaft und lecker! Dann sind es angeblich „nur noch“ 20 Kilometer bis zu unserem Ziel. Dafür brauchen wir aber noch weiter 1,5 Stunden, die wir uns mehr und mehr den Berg hochschrauben. Wir kommen durch winzige Dörfer, und es ist teilweise so dermaßen staubig, dass die Leute nur mit der Hand vor dem Gesicht rumlaufen. Und dann sind wir angekommen, auf unserer Ecco-Lodge (Mountain Oasis Resort I) auf 1800 m. Drei Tage ohne Komfort, das war uns klar (trotzdem hatte ich die klitzekleine Hoffnung, dass auch hier bereits das Internet Einzug gehalten hat), schließlich haben wir das so gebucht. Die Realität sieht dann aber gar nicht mehr so toll aus. Die äußerst spartanisch eingerichteten Hütten bestehen aus einem kleinen Raum mit zwei Betten, die bretthart sind. Das Bad ist irgendwie halboffen, kalt, und oll. Grundsätzlich gibt es nur abends von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr Strom, und von 17.30 Uhr an eine Stunde lang heißes Wasser zum Duschen. Back to the Roots. Wir beziehen unsere Hütte, richten uns notdürftig ein, bis wir feststellen müssen, dass unsere Klospülung nicht funktioniert. Wir melden das, und zwei Leute kommen zur Reparatur, allerdings ohne erkennbaren Erfolg, so dass wir nach einem anderen Zimmer fragen. Das bekommen wir auch, die Klospülung funktioniert auch. Allerdings müssen wir dann feststellen, dass das Licht im Bad und unsere Taschenlampe im Zimmer (hier ja dringend erforderlich) nicht funktionieren. Beides wird ausgetauscht. Andere in der Gruppe haben ähnliche Probleme, und so ist der Start in dieser Unterkunft nicht sonderlich erquickend Inzwischen ist es auch schon ziemlich kalt. Nach und nach finden wir uns im Gemeinschaftsraum ein, der durch einen Holzfeuerofen gewärmt wird und das Essen, das auch wieder aus verschiedenen kleinen Gerichten besteht ist sehr lecker. Aber auch hier, wo eigentlich nur der Aufenthaltsraum gewärmt ist, bleibt die Gruppe nicht ewig zusammen sitzen, gegen 21.00 Uhr sind wieder alle in ihren Hütten verschwunden. Dort ist es eisig kalt und wir bereiten uns auf eine sehr kalte Nacht vor. Unser Schlafgewand hatten wir vorher schon angezogen, damit wir uns nicht mehr ganz ausziehen müssen. Insgesamt liege ich dann auf einer Wolldecke, die ich unter mir ausgebreitet habe, in meinem Inlay und zwei Steppdecken obenauf, ich habe außer einem Langarmshirt auch noch meine dünne Daunenjacke an. Um 22.00 Uhr wird der Strom abgestellt, aber da sind wir eh schon bereit zu schlafen….

 


28.12.2014
Die Nacht ist nicht so schlimm wie befürchtet. Irgendwann ist mir sogar so warm, dass ich meine Daunenjacke ausziehen kann. Gegen 6.00 Uhr sind wir beide wach und da wir keine Lust mehr haben rumzuliegen, stehen wir schon auf. Ich wasche mir das Gesicht mit eisigem Wasser  - heute muss Katzenwäsche genügen! Es ist noch dunkel, Strom gibt es ja keinen. Um halb sieben sind wir draußen auf der Aussichtsplattform und bestaunen den Sonnenaufgang. Sehr schön! Und heute morgen wirkt das ganze hier auch irgendwie total idyllisch. Trotzdem bin ich froh, eine Nacht bereits hinter mir zu haben, jetzt müssen wir nur noch zwei hinter uns bringen! Ich muss doch zugeben, dass ich in dieser Hinsicht ein kleines Luxusweibchen bin und so etwas nicht unbedingt nochmal buchen würde. Ich brauche Strom und warmes Wasser, wann ich es haben möchte! Das Frühstück besteht aus süßem Toast, noch süßerer Marmelade und einem Spiegelei. Nun ja, man ist halt gesättigt. Dann, um 8.00 Uhr geht es heute los, mit den Bussen fahren wir die Serpentinenstraße, weiter hoch; Staub ohne Ende! Und wieder treffen wir auf Bauarbeiter, die jetzt teilweise schon wieder fleißig sind, manche sitzen aber auch beim Frühstück an einem kleinen Feuer vor ihren armseligen Behausungen, die aus Zelten aus LKW-Plane bestehen, schlafen tun die offenbar auf dem Boden, alles sind barfuß in FlipFlops oder Sandalen (wir haben im Auto mit Socken und Schuhe kalte Füße!). Und diese Leute leben tagein tagaus in diesem Staub, wochen- oder vielleicht sogar monatelang!! Entsprechend traurig oder besser resigniert schauen diese Menschen auch drein. Es ist unfassbar, sich solch ein Leben vorzustellen ist uns nicht möglich! In diesem Moment kommt uns unsere einfache Behausung wie eine Luxusherberge vor und wir nehmen uns vor, über nichts mehr zu meckern. Wir fahren immer weiter hoch, bis wir irgendwann bereits oberhalb der Wolken sind und noch höher. Die Aussicht ist gigantisch, wunderschön! Und das beste: es ist weit und breit keine Pagode und kein Kloster zu sehen. Wir sind hier im Natma-Gebrige (übersetzt: Göttinnen-Gebirge) und bei der Vegetation handelt es sich um tropischen Monsunwald. Alles grün, zig verschiedene Baumarten, die teilweise von Flechten bewachsen sind. Der Startpunkt für unsere Wanderung liegt bei 2100 Metern und das heutige Ziel ist der Mount Viktoria mit etwa 3050 Metern. Die Wanderung ist sehr schön, immer wieder mit super schönen Ausblicken. Aber es ist megastaubig! Insgesamt sind wir etwa 4 Stunden unterwegs, hin und zurück. Am Parkplatz bekommen wir lauwarme gebratene Nudeln (zumindest die die welche bestellt hatten – ich zum Glück!) und dann geht es die gleiche Stecke mit den Autos zurück, dann aber am Resort vorbei, weil wir noch ein Chin-Dorf besuchen. Als wir dort aussteigen, stehen wir erstmal dumm rum, fotografieren die zig Kinder, die dort rumsitzen oder auf dem Platz so was wie Volleyball spielen. Dann gehen wir zu einem Haus, wo eine alte Frau (85 Jahre), die noch die alte Gesichts-Tättovierung der Chin-Frauen trägt, sich für uns draußen zum Fotografieren in Pose setzt. Danach erzählt So ein paar Dinge über den Chin-Staat und deren Bewohner und Bräuche, was wieder einmal sehr anstrengend ist, da sein Deutsch für solche Erläuterungen zu wünschen übrig lässt. Dann laufen wir noch zu einem weiteren Chin-Dorf, wo außer drei kleinen Kindern niemand zu sehen war, und den Sinn, sich zwei Dörfer anzuschauen, habe ich sowieso nicht begriffen. Ich vermute, man muss hier einfach irgendwie die Zeit überbrücken, da man Nachmittag noch so viel davon hat und in der Unterkunft hat man ja Null Möglichkeiten für irgendwas. Gegen 16.45 Uhr sind wir dann aber zurück, eine halbe Stunde später gibt es warmes Wasser. Zum Glück hatte ich eh beschlossen, die Haare nicht zu waschen, denn das Wasser kommt nur aus dem Hahn, die Handbrause ist kaputt. Das Essen ist noch besser als am Abend zuvor und diesmal spielen wir sogar mal eine Runde UNO. Leider ist aber um neun Feierabend, so dass wir auch heute wieder alle früh in den Betten liegen.




29.12.2014
Die Nacht ist noch weniger schlimm an die letzte, denn unter den ganzen Decken ist es angenehm warm, und wenn man den Mottenkugelgeruch der Decken nicht allzu sehr aufsaugt, kann man eigentlich ganz gut schlafen. Ich schlafe dennoch unruhig, und gegen 5.00 Uhr ist die Nacht rum für mich. Manuela geht es aber genauso, und so machen wir uns recht früh schon wieder gemütlich fertig, packen die Taschen und schauen uns wieder den Sonnenaufgang an. Nach dem Frühstück ist um 8.00 Uhr Abfahrt. Als erstes machen wir an einer „Tankstelle“ Halt. Getankt wird hier folgendermaßen: Man hält einen großen Trichter in den Tank, darüber ein großes Sieb als Filter, und dann wird der Sprit per Kanne oder Kanister eingefüllt. Unglaublich! Wir fahren zunächst wieder runter, um auf der anderen Seite den Berg wieder hinauf zu fahren. Die Landschaft ist wieder traumhaft, wir fahren an Reisfeldern vorbei, die von Bauern mit Ochsenkarren bestellt werden. Idylle pur!. Es ist wieder eine sehr lange Fahrt, die vor allem wegen der schlechten Straßenverhältnisse und zahllosen Baustellen noch länger wird, die uns entweder zwingen, sehr langsam zu fahren oder abenteuerliche Umwege zu nehmen. Diese führe uns einmal durch ein Flussbett, wo der Wasserstand derzeit zu Glück nicht sonderlich hoch ist. Trotzdem müssen die Fahrer erstmal den besten Weg checken, während wir die anderen Verkehrsteilnehmer (vor allem Mopeds, aber auch vollbeladene Lkw und einen Mann mit zwei Ochsen) beobachten und fotografisch festhalten. Dann müssen wir tiefe Senken durchfahren oder über einen Acker ausweichen. Irgendwann gegen 13.00 Uhr sind wir dann endlich an unserer heutigen Unterkunft (Oasis Resort II) angekommen. Diese wirkt etwas neuer als unsere letzte, die Zimmer sind wesentlich geräumiger und heller. Erstmal haben wir aber nur Zeit für einen Toilettengang, denn es geht sofort weiter zum Mittagessen nach Mindat. Auch das ist wieder sehr gut, es gibt allerlei typische Kleinigkeiten. Danach fahren wir mit den Bussen noch weiter hinauf, bis wir an irgendeiner kleinen Nebenstraße aussteigen und von dort zu einem kleinen Chin-Dorf laufen. Das Problem ist, wie gestern, auch hier, dass wir (oder zumindest ein Teil von uns) sich nicht ganz wohl fühlt bei diesem Besuch, da es doch etwas so wirkt wie ein Zoobesuch. Vor jeder Hütte, wo sich ein paar Kinder ansammeln, wird geknipst bis der Arzt kommt, weil die ja alle so süß aussehen. Einige signalisieren ganz deutlich, dass sie nicht fotografiert werden wollen, aber das schreckt die Hardcore-Fotografen nicht ab, weiter zu machen. Andere haben aber scheinbar Spaß daran, und dann macht es auch Spaß, sie zu fotografieren. Wir latschen also durch das Dorf, werden entweder misstrauisch oder neugierig beäugt und werden dann zu einer Familie eines Jägers geführt, die ganz freundlich und aufgeschlossen und gegenüber sind. Hier machen wir einige tolle Fotos. In diesem Dorf fällt auch wieder auf, dass hier besonders viele Kinder und kaum Erwachsene zu sehen sind. So erklärt, wie wir bereits vermutet hatten, dass die Erwachsenen alle arbeiten sind, vorwiegend im Straßenbau. Ein kleines, etwa sechsjähriges Mädchen schleppt die ganze Zeit einen kleinen Jungen in einem umgebundenen Tuch durch die Gegend (ein Bild, das wir heute ganz häufig gesehen haben). Es wird Kaffee angebaut und geröstet (zum Eigenverbrauch), Reisschnaps gebrannt, das Viehzeug (Schweine, Hühner, Hunde) rennt überall herum. Es ist echt wir vor 100 Jahren oder so. Es fällt mir schwer, zu beschreiben, wie die Leute leben, egal, was ich schreibe, es wird die Realität nicht wiedergeben können. Irgendwann wandern wir wieder zurück zu den Bussen,  es wird noch einmal getankt, Dann fahren wir noch bei einer Nasenflöterin vorbei. Diese spielt eine große Flöte tatsächlich mit der Nase, was wahrscheinlich etwas besonderes ist, für mich persönlich aber kein Highlight. Allerdings ist die alte Frau an sich sehr interessant. Auch sie ist im Gesicht tätowiert, was aufgrund ihrer unzähligen Falten gar nicht so auf den ersten Blick auffällt, aber ihr zahnloses Lachen ist herzlich und ansteckend. Und sie hat riesige Ohrlöcher, in denen riesige bunte Dinger stecken, die die Form von Jojos haben. Danach fahren wir dann zu unserer Unterkunft, und da der Weg heute wieder sehr staubig war, freuen wir uns schon sehr auf die Dusche. Das Problem ist nur, es gibt keine! Aber es gibt eine halbe Stunde warmes Wasser und eine große und kleine Schüssel der Duschecke im Bad, wo man sich dann halt selber das Wasser über den Kopf kippen muss. Wie früher bei Omma J! Und es funktioniert. Das Zimmer ist außerdem bei weitem nicht so kalt wie das letzte, und auch im Gemeinschaftsraum beim Abendessen ist es trotz fehlendem Ofen, angenehm warm. Wie das Bier. Als Manuela und ich die (sehr jungen) Kellner fragen, ob es möglich wäre, das Bier irgendwie draußen zu kühlen (in der letzten Unterkunft haben die es in einen Eimer kaltes Wasser gestellt), lächeln die ganz höflich und nach mehrmaligen Wiederholen der Frage haben sie uns dann auch verstanden. Die Antwort war, ganz nett und ehrlich gemeint: „Tomorrow morning it’s cold.“ Ja, super J! Das Essen ist gut und wieder reichlich, aber die Umgebung lädt auch wieder nicht zum lange Bleiben ein, so dass wir gegen 21.00 Uhr im Zimmer sind. Das hat immer noch eine angenehme Temperatur, vielleicht brauchen wir die zusätzliche Decke, die wir uns direkt bei Ankunft organisiert haben, heute Nacht ja gar nicht. Und morgen sind wir wieder in der Zivilisation (Strom gibt es hier nämlich auch nur von 18 Uhr bis 22 Uhr, und morgens eine Stunde oder so)! Juchu!






30.12.2014
Heute geht es nach einem weiteren spärlichen Frühstück wieder los, erst über eine staubige Schlaglochpiste, dann wird die Straße besser und die Fahrer geben Gas. Die Strecke ist kurvig und holprig und es macht überhaupt keinen Spaß mehr, da kann auch die schöne Landschaft nichts mehr dran rütteln. Das einzig gute an dieser Fahrt ist, dass sie uns wieder in die Zivilisation bringt! Dort (in Bagan) sind wir am frühen Nachmittag und wir freuen uns auf eine ausgiebige Dusche mit fließend warmem Wasser! Herrlich! Nach drei Tagen abseits von allem weiß man solche Annehmlichkeiten wirklich zu schätzen!


Tätowierte Chin-Frauen: Die Frauen der Chin im Westen von Myanmar (Burma) verzieren traditionell ihre Gesichter mit Tätowierungen. Diese kunstfertigen, schmuckvollen Zeichnungen sind sehr individuell gestaltet und unterstreichen wie sonst nirgends auf der Welt die Gesichtszüge. Die Frauen nahmen diese schmerzvolle Prozedur für die eigene Schönheit seit Jahrhunderten auf sich, in einer modernen Welt ist dieser Brauch jedoch vom Aussterben bedroht. Diesen Brauch gibt es schon seit einem Jahrtausend. Die burmesischen Männer fanden die Frauen der Chin so hübsch, dass sie sie als Sklavinnen mitnahmen. Aus Angst begannen die Frauen, ihre Gesichter zu tätowieren, um für die Burmesen nicht mehr so attraktiv zu sein. Sie kleiden sich schwarz mit dunkelroten Streifen und tragen trommelförmige Ohrringe aus Silber. Die Männer sind nicht tätowiert, binden sich aber ein Tuch um den Kopf, in das sie oft noch Federn stecken. Sie tragen ein kurzes Tuch um die Lende und ein Hemd mit einer Decke. Ihre Brust wird von gekreuzten, bestickten Bändern verziert. Oft tragen sie einen Nikotinwasserbehälter bei sich. Man sagt den Chin nach, dass sie gerne Alkohol trinken. Zudem sind sie dafür bekannt, Flöten mit der Nase zu blasen.

Freitag, 26. Dezember 2014

(Barfuß)Freier Tag - oder auch nicht


26.12.2014
Der Tag fängt heute einfach super an. Trotz frühen Aufstehens bin ich hellwach und fit und freue mich tierisch auf die Ballonfahrt. Um 5.35 Uhr werden wir mit einem altertümlichen Bus abgeholt und nachdem wir an einem anderen Hotel noch einige Gäste eingesammelt haben, fahren wir zum Startplatz, irgendwohin. Als wir dort ankommen, ist es bereits 6.15 Uhr und ich bin ein wenig unentspannt, weil ich befürchte, dass das alles viel zu spät wird, um noch den Sonnenaufgang mitzubekommen. Wir bekommen erstmal einen Kaffee und Kekse, dann folgen die Einteilung und das Briefing durch unseren Piloten (Mike, ein sehr netter, witziger Engländer). Anschließend beginnt das Befüllen der Ballons (auf unserem Platz werden fünf Ballons gleichzeitig vorbereitet), was echt spannend ist, da die Dinger ja echt riesig sind. Irgendwann erfolgt dann das Signal, dass wir in den Ballon klettern können, was wir umgehend tun, und dann geht es auch schon los. Kurz danach schweben wir in die Luft, völlig unspektakulär, aber die Aussicht ist von Anfang an nur toll. Erst sehen wir eigentlich nur die anderen Ballons, die vor uns fliegen, dann, als wir etwas höher steigen, können wir den ersten Blick über das in Nebel gehüllte Tempelfeld erhaschen. Super schön! Und dann, keinen Moment zu früh oder zu spät, geht die Sonne am Horizont auf! Eine rote Kugel, die alles in ein wunderschönes Licht taucht, was die ganze Szenerie schon mystisch wirken lässt. Es ist herrlich! Und leider viel zu schnell vorbei. Nach etwa einer Dreiviertelstunde setzen wir schon wieder zur Landung an, die recht sanft verläuft. Nachdem wir aus dem Korb geklettert sind, gibt es Champagner; Croissants und unsere Urkunde. Und dann ist auch schon alles vorbei und wir werden zu unserem Hotel zurück gebracht. Um viertel nach acht sitzen wir bereits mit den anderen beim Frühstück (was heute noch erbärmlicher ist als gestern, da das wenige, was es gibt, auch grad nicht verfügbar ist).
Da wir heute unseren freien Tag haben, trennt sich die Gruppe auf, ein paar fahren zum Mount Popa, wir haben erstmal nur vage Pläne. Ich genieße allein die Tatsache und den Gedanken daran, heute mal einen Tag ohne Programm und ohne Gruppe zu verbringen, und Manuela geht es ähnlich. Nachdem wir etwas rumtrödeln, fahren wir mit den Rädern die wir heute noch gemietet haben, zuerst nach Neu-Bagan, dann wollen wir einfach mal kreuz und quer durch das Tempelfeld fahren, uns alte tote Steine ohne Touristenscharen ansehen. Und: wir wollen heute unsere Schuhe nicht ausziehen, was heißen soll, wir wollen uns keine Pagode und keinen Tempel von innen ansehen. Wir radeln also fröhlich querfeldein, überall gibt es kleine ausgelatschte Pfade, die zwar teilweise schwierig zu fahren sind, da sie sehr sandig sind, aber egal. Wir haben ja Zeit! Auf dem Weg finde ich ein Hufeisen von einem der vielen Kutschpferde und stecke es ein. Als wir unsere Räder über einen Acker schieben, da hier nun gar kein Weg mehr vorhanden ist, treffen wir auf eine alte und eine jüngere Frau und ein kleines Kind, die im Schatten gerade ein Päuschen machen (vorher sah man sie am Feldrand mit irgendwas auf dem Kopf entlang laufen). Als wir an ihnen vorbei kommen, grüßen sie ganz herzlich und die jüngere Frau bietet uns gekochte Erdnüssen an. Da können wir gar nicht ablehnen. Als wir dann weiterfahren, müssen wir erstmal die ganzen Kletten aus unseren Schuhen entfernen und sind uns einig, dass es jetzt ganz schlecht wäre, einen Platten zu haben. Kaum ausgesprochen, ist Manuelas Vorderrad komplett platt. Schöne Scheiße! Also schieben wir unsere Räder über das Tempelfeld irgendwie in die Richtung, in die Neu-Bagan oder unser Hotel liegen könnte. Tatsächlich haben wir Glück, dass unser großartiger Orientierungssinn uns noch nicht allzu weit, bzw. sogar wieder näher an unser Hotel herangebracht hat. Dort wird das Fahrrad ganz unproblematisch gegen ein anderes ausgetauscht und es kann wieder los gehen. Wir beschließen nicht mehr die ganz kleinen Wege zu nehmen, sonder nur die breiteren Feldwege, auf denen auch die Kutschen fahren. Gesagt, getan, und es macht echt Spaß, so abseits irgendwelcher Touristenscharen, ganz allein durch die Tempelpampa! Und das bei herrlichstem Sonnenschein! Ein wunderbarer freier Tag! Und dann fühlt sich mein Fahrrad plötzlich etwas merkwürdig an beim Fahren! Ein kurzer Blick auf den hinteren Reifen bestätigt das: ein Platter! Oh Nein! Und diesmal waren wir definitiv schon weiter weg vom Hotel, hatten keine Lust, schon wieder zu schieben, und außerdem wollten wir ja am Ananda-Tempel bei dem Lackwarenverkäufer von gestern einkaufen gehen. Da wir laut Plan nicht mehr allzu weit davon weg sind, beschließen wir, dorthin zu fahren und die Räder dort stehen zu lassen und uns ein Taxi zu nehmen. Sollen die vom Hotel doch zusehen, was sie mit ihren Drahteseln machen! Über die Feldwege fahre ich auch mit dem Platten weiter, an der Straße schiebe ich besser. Am Tempel angekommen, gehen wir direkt zu unserem Händler (hierzu müssen wir doch die Schuhe ausziehen, da sein Stand auf heiligem Tempelboden ist), der mich auch sofort erkennt und sich freut, dass wir tatsächlich wiedergekommen sind (gestern hatten wir nicht so viel Zeit, in Ruhe zu schauen, er hat uns aber so nett zugelabert und angeboten, dass wir auch Klamotten gegen seine Sachen tauschen können. Das lasse ich mir ja nicht zweimal sagen und habe  heute zwei T-Shirts und eine Hose, die mir alle zu groß sind, im Rucksack). Wir schildern ihm zuerst unser Problem und er ruft auch direkt bei dem Fahrradverleiher an, der zusagt, innerhalb der nächsten halben Stunde zu kommen. Prima! Problem gelöst – denken wir… Ich suche mir eine Schale und 3 Dosen aus und verhandele mit dem Typen so lange, bis wir am Ende wohl beide zufrieden sind, Manuela kauft an einem anderen Stand etwas, dann gehen wir zu unseren Rädern (barfuß, das wir durch quer durch den Tempel latschen). Und warten auf den Fahrradmenschen. Und warten und warten. Irgendwann haben wir keinen Nerv mehr, außerdem Hunger und beschließen, nun doch auf die Taxi- bzw. Kutschenvariante umzusatteln. Also gehen wir los, fragen den ersten Kutscher, den wir sehen, der wartet aber bereits auf einen Kunden. Nachdem wir um den halben Tempel marschiert sind und dort an einem Sammelplatz nach dem Preis nach Neu-Bagan fragen, ist uns das zu teuer und wir beschließen, doch ein herkömmliches Taxi zu nehmen. Das Problem ist nur: es gibt keines. Alle, die hier unterwegs sind, haben bereits Kunden an Bord. Also, wir sind ja nicht dumm, gehen wir zu dem Restaurant von gestern und fragen dort, ob die uns ein Taxi rufen können. Und dort haben wir Glück, denn einer vom Restaurant meinte, er hätte ein Taxi und könnte uns fahren, der Preis war auch in Ordnung. Wir sollten nur einen Moment warten, er müsse nur kurz seinen Bruder anrufen, der nämlich würde das Taxi fahren. Ich sah ihn dann hin und her laufen, mit zwei Handys telefonieren, bis er wieder zu uns kam und meinte, sein Bruder wäre leider busy. Er versuchte dann noch erfolglos (warum auch immer),  bei unserem Hotel anzurufen, damit die uns ein Taxi schicken, aber als das auch nicht klappt, dackeln wir wieder weiter, inzwischen schon einigermaßen frustriert. Auf dem Weg zu unseren Rädern (da wir wieder die Abkürzung durch den Tempel nehmen, müssen wir erneut die Schuhe ausziehen) kommen wir wieder an dem Lackwarentypen vorbei, der ganz erstaunt ist, dass wir noch da sind. Als wir ihm erklären, dass niemand gekommen ist, ruft er nochmal dort an und meint, wir sollen bei unseren Rädern warten, es wäre jemand unterwegs. Also laufen wir nochmal um den halben Tempel und hocken uns zu unseren Rädern und warten. Und warten… Manuela radelt dann nochmal zu dem anderen Eingang, als ein Typ auf einem Mofa ankommt. Der ist von dem Fahrradverleiher. Ich falle fast vom Stuhl, da wir beide davon ausgegangen sind, dass wir inklusive der Räder abgeholt werden. Nichts da! Aber der Hammer ist, dass der noch nicht einmal irgendetwas dabei hat um einen Fahrradreifen zu reparieren! Er fragt erst die Frau am Getränkestand, dann einen Mann gegenüber, und als ihm scheinbar niemand aushelfen kann, nimmt er das Rad, schwingt sich auf sein Moped, meint, „Wait a Moment“ und fährt davon. In dem Moment kommt Manuela wieder, ebenso ungläubig wie ich, aber es hilft nichts, wir müssen wieder warten. Und warten und warten… Es ist wirklich unglaublich! Insgesamt sind wir nun schon seit mindesten zwei Stunden hier und warten! Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt der Typ um die Ecke, sichtlich stolz, denn er hat das Fahrrad repariert. Super! Auch wenn ich dem ganzen nicht ganz traue, sind wir dennoch froh, dass es weitergehen kann. Und notfalls fahre ich mit einem Platten zurück! Aber der Reifen hält! Und so kommen wir irgendwann endlich völlig fertig und ausgehungert an dem Restaurant (im Reiseführer empfohlen) an, das wir uns für diesen Tag ausgeguckt hatten. Ein Blick in die Karte zeigt direkt, dass dieses (für hiesige Verhältnisse) recht teuer ist. Und die Kellner sind auch nicht sonderlich motiviert, so dass wir schon Befürchtungen wegen des Essens an sich haben. Da fällt uns ein, dass uns heute, seitdem ich das Hufeisen gefunden habe, das Pech irgendwie verfolgt hat. Und so hole ich es aus dem Rucksack und hänge es an einen Blumenkübel. Soll es anderen Leuten Unglück bringen! Das Essen ist hervorragend, das Bier schmeckt nach diesem Tag köstlich und gemütlich radeln wir anschließend zurück zum Hotel, wo wir den Rest des Tages auf unserer Terrasse verbringen.